Liebe Mühlenfreunde,
Storch „Michael“ sendet wieder und ist auf dem Weg in die Heimat. Allerdings wird es wohl noch ein paar Wochen dauern, bis die sogenannten Ostzieher wieder in Norddeutschland angekommen sind. „Alle Vöglein“ sind zwar noch nicht da, aber wir haben schon einiges für die nächste Brutsaison vorbereitet. Frank H. wird einen Nistkasten für Meisen am Backhaus aufhängen, den er bereits mit einer Kamera ausgestattet hat, so dass Naturfreunde den Vögeln beim Brutgeschäft zuschauen können. Die Kamera am Storchenest wird Frank auch wieder rechtzeitig in Betrieb nehmen. Einige Schüler des Gymnasiums Meckelfeld haben mit unserem BNE-Lehrer Martin am Donnerstag die Starenkästen gesäubert. Das ist vor dem Beginn der Brutsaison unbedingt notwendig, denn im alten Nistmaterial sammeln sich Milben und andere Tierchen, die den Vögeln schaden können.
Überhaupt war in dieser Woche wieder viel los an unserer Schönen: Am Montag hatte das BNE-Team eine tolle Fortbildung mit unser ehemaligen Praktikantin Kathrin. Bei belegten Brötchen, Brezeln (Dank an Martin), Kaffee und Tee hat Kathrin uns zunächst die Grundlagen des „flow learning“ nach Joseph Cornell vermittelt. Der US-amerikanische Naturpädagoge setzt bei seiner inspirierenden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auf Naturerfahrungsspiele, um die Begeisterung der jungen Menschen zu wecken. Kathrin hat das Erlebnis-Konzept wunderbar auf unser nächstes Schwerpunktthema „Getreide“ übertragen und der BNE-Truppe dann auf dem Mühlenhof ganz praktisch gezeigt, wie Kinder auf spielerische Weise an das Thema „vom Korn zum Keks“ herangeführt werden können (Foto).

Wir hatten viel Spaß beim Ausprobieren der Spiele. Alle waren sich einig: Die Kinder werden es lieben!
Anschließend hat Willy in Doras Garten allen Interessierten gezeigt, wie Obstbäume richtig beschnitten werden (Foto). Am Dienstag haben Bernd und Carsten in der Sägerei gearbeitet und vor der Sägerei ein paar Lärchenstämme geschält. Die Säge ist soweit eingerichtet, dass wir beim Mühlenputz Kanthölzer und Bretter sägen können.
Franzl, Rolf, Karsten und Matthias haben sich unterdessen im Mühlenkeller um ein Problem am Wasserrad gekümmert: Die Welle läuft nicht rund. Wir werden den Mühlenbaubetrieb Pätzmann hinzuziehen müssen. Aber Probleme sind schließlich dazu da, dass sie gelöst werden! Weil es im Mühlenkeller eng wurde, waren Johannes und Heinz mit dem Schmieren der Mühlentechnik und dem Bau weiterer Halterung für Bohrer im Schweinehaus beschäftigt.
Bei dem herrlichen Wetter der vergangenen Tage hat auch die Arbeit in Doras Garten richtig Spaß gebracht. Ivar und Ursula haben am Dienstag Wege in Doras Garten schick gemacht. Der Kampf gegen Brombeeren an der Kräuterschnecke und in der Nähe des Eiskellers ist auch noch am Dienstag aufgenommen worden.
Margit und Ursula haben dafür gesorgt, dass nach der Pause wieder alle satt und zufrieden an die Arbeit gehen konnten.
Mittwoch hat Carsten die Löcher für die Fundamente zur Schuppenerweiterung gebuddelt. Der Schuppen soll ein Stück verlängert werden, damit die Gulaschkanone künftig ganz im Trockenen steht.
Am Donnerstag ging der Kampf gegen die wuchernden Brombeeren an der Kräuterschnecke weiter. Bernhard, Uli und Gaby B. wollen sich um ein neues Beet in Doras Garten kümmern, in dem wir mit Schulkindern die „drei Schwestern“ Kürbis, Bohnen und Mais anbauen wollen.
Beim Mühlenputz wollen uns diesmal wieder die Pfadfinder unterstützen. Letzten Samstag haben Ben und Felix nicht nur die Späne aus dem Sägekeller geholt, sondern auch noch tüchtig Haselruten für die Benjes-Hecke zurechtgeschnitten. Das ist klasse!
Der rund 200 Jahre alte Eichenschrank, den einige unserer Aktiven am vergangenen Samstag aus Maschen geholt haben, soll später nun doch im Obergeschoss stehen. Bevor wir ihn einräumen können, müssen noch Regalbretter eingebaut werden, außerdem soll er auch gegen Holzwurmbefall behandelt werden. Der Schrank in der Studeer-Stuuv bleibt dort als Material-Lager für die BNE-Arbeit stehen, weil er die richtige Höhe hat.
An diesem Samstag zeigt unser Imker Thomas allen Interessierten, wie unsere Bierbrau-Anlage funktioniert. Vielleicht können ein paar Männer mit unserem Pkw-Anhänger nach Toppenstedt fahren, um dort einen gespendeten 1000-Liter-Container abzuhoelen, den wir gern als zusätzlichen Wasserspeicher für Doras Garten hätten?
Am kommenden Dienstag, 10. März, um 13 Uhr, beginnt die Trauerfeier für unseren verstorbener Mühlenfreund Bernd Götzen auf dem Hittfelder Friedhof. Einige unserer Aktiven wollen Bernd auf seinem letzten Weg begleiten. Pastor i.R. Jürgen Pommerien gestaltet die Trauerfeier. Wer dabei sein will, ist herzlich willkommen!
Liebe Grüße und „Glück zu!“
Emily und Carsten